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Fachgebiet Planungs- und Architektursoziologie
Planungs- und Architektursoziologie thematisiert die gesellschaftliche Produktion, Nutzung und Deutung von Architektur und Stadtraum in kritischer Perspektive:
- Wer produziert warum welche Architektur und welchen Stadtraum?
- Von wem und wie wird (werden) Architektur und Stadtraum genutzt?
- Von wem und wie (werden) Architektur und Stadtraum gedeutet?
Planungs- und Architektursoziologie richtet den Blick sowohl auf die historische Genese des Bestehenden als auch auf die aktuellen Verhältnisse und Trends.
- Blick zurück: Wie sind die aktuellen Verhältnisse entstanden?
- Blick nach vorne: Was sind die Trends?
Planungs- und Architektursoziologie nimmt dabei stets eine internationale Perspektive ein und richtet den Blick in die Welt.
- Wie sind die Verhältnisse anderswo? Wie sind die Fragen der Architektur- und Planungssoziologie im Hinblick auf andere Länder zu beantworten?
- Welche Lehren lassen sich aus den Entwicklungen und Erfahrungen andernorts ziehen?
Warum ist das wichtig? Welche Bedeutung hat Planungs- und Architektursoziologie für Architekt/innen und Planer/innen?
- zum Verständnis von Architektur und Stadtraum
- zum Verständnis sozialräumlicher Trends
- zur Klärung der eigenen Rolle als Angehörige einer raumgestaltenden Profession
- zur Klärung der eigenen Haltung als Angehörige einer raumgestaltenden Profession
- zur Fundierung der Entwurfsarbeit
- zum Aufbau einer situationsgerechten Argumentation als praktizierende Architekt/innen oder Planer/innen oder als Wissenschaftler/innen in beratender oder analysierender Funktion.